Sehenswertes in Gandía
El Morabito
Ein zweistöckige und sechs Meter hohe Bauwerk. Obwohl niemand mit Bestimmtheit sagen kann, welchem Zweck es diente, ist die Auffassung weit verbreitet, dass es sich um einen Wallfahrtsort oder einen zeitweiligen Ort der Beichte oder des Gebets handeln könnte. Richtung: Marxuquera.
Stiftskirche Santa María (Colegiata)
m gotischen Stil erbaut; erwähnenswert ist vor allem das Portal Santa María – ebenfalls gotisch – und das Portal der Apostel, in dem die Wappen der beiden Mäzene, Borja und Enríquez, im Relief sichtlich sind. Andererseits weist ihr Baustil eher ungewöhnliche Elemente der Gotik des Mittelmeerraums auf, da sie horizontal, massiv und von geringer Höhe ist. Anschrift: Plaza Constitución, 1. Tel. 962 871 951
Castillo de Bairén (Burg)
Dieses Gebiet war seit ewigen Zeiten bewohnt, wie aus archäologischen Funden hervorgeht, die sowohl aus der Bronzezeit als auch aus der Zeit der Iberer und Römer und dem Mittelalter der Mauren und Christen stammen. An der Burg selbst ist der Einfluss der verschiedenen Kulturen, die das ehemalige Bairén besiedelten, erkennbar. Die Burg wurde im 16. Jh. auf den Namen San Juan umgetauft, sodass der arabische Name Bairén in Vergessenheit geriet. Im 17. Jh. wurde die Burg zerstört und es blieben nur Ruinen.Richtung: Kreuzung der Nationalstraßen N-332a und N-332.
Herzogspalast
Ein Familienwappen und ein Rundbogen schmücken den Eingang des Hauses, in dem Francisco de Borja geboren wurde. In seinem Innern kann der Besucher die Gemächer bewundern, die Baustile aus sechs Jahrhunderten Geschichte aufweisen: Gotik, Barock, Renaissance und Neoklassizismus. Anschrift: Alfons El Vell, 1. Tel. 962 871 465 Fax: 962 871 465.
Escuelas Pías (ehemalige Universität)
In der Hauptfassade befindet sich unter einem Medaillon eine Steintafel mit der Büste des Gründers, San Francisco de Borja. Anfänglich bestand das Gebäude aus den Zimmern eines religiösen Zentrums. Später beherbergte es die Universität, bis zu dem Zeitpunkt, an dem die Jesuiten aus Spanien vertrieben wurden. Ab diesem Moment diente das Gebäude verschiedenen Zwecken. Anschrift: Plaza Escuelas Pías. Tel. 962 873 846.
Alquería del Duc und umliegende Lagunen
Gebäude aus dem 16. Jh. Nach dem Kauf durch die Stadtverwaltung dient es heute als Hotelfachschule und Zentrum zur touristischen Entwicklung. In seiner Umgebung befinden sich mehrere Lagunen und "Ullals" (Quellen, die dem Boden entspringen), die einen hohen ökologischen Wert für die Pflanzen- und Tierwelt haben. Anschrift: Camí de L´Alquería del Duc s/n. Tel. 962 845 858
Sehenswürdigkeiten
Wir beginnen unseren Rundgang in der Altstadt, in der Umgebung der aus dem 14. Jh. datierenden Stadtmauer, um das Judenviertel und den Rabal zu besuchen. Leider sind nur der “Torreón del Pino” die Türme der “Escuelas Pías” und der “Torre de Pérez de Culla” erhalten, während alle anderen im Lauf der Zeit und beim Erdbeben Ende des 16. Jh. zugrunde gingen.
Aus dem 15. Jh. ist die gotische Kirche Santa María hervorzuheben, in der viele wertvolle Kunstwerke aufbewahrt wurden. Sie ist es eines der bedeutendsten Bauwerke von Gandía. Der wichtigste Platz soll jedoch dem Herzogspalast überlassen bleiben, dem Geburtshaus des San Francisco de Borja, bei dem wir den Innenhof besonders erwähnen möchten.